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Judas Priest – Painkiller

Judas Priest aus Birmingham, England, wurde 1969 als Blues-Band gegründet. Ab 1974 stand das klassische Lineup, aber erst ab dem zweiten Album 1976 begann man Heavy Metal zu spielen.

Judas Priest gelten seit den 1980ern als die typische Heavy-Band mit allen Klischees. Sie haben 45 mio Alben verkauft. 2014 kam nach sechs Jahren Pause ihr 17. Album Redeemer of Souls.

→  Siehe auch Black SabbathMotörhead, Saxon, Iron Maiden

Musik-Clips von Judas Priest[]

Von Judas Priest gibt es diverse Video-Clips.

Geschichte von Judas Priest[]

Judas Priest war ab 1969 zunächst eine Blues-Band, Heavy Metal gab s noch nicht. Man sammelte Erfahrungen, es gab Besetzungswechsel, bis sich 1974 das klassische Lineup mit den Gitarristen K. K. Downing und Glenn Tipton, dem Bassist Ian Hill und dem Sänger Rob Halford herausbildete. Das Debütalbum Rocka Rolla war enthielt teilweise noch Songs aus der Ära vor dem Einstieg von Halford und Tipton und enthielt noch einige Bluesrock-lastige Elemente. Einige spätere Klassiker wie Victim of Changes und The Ripper wurden von der Plattenfirma abgelehnt und landeten nicht auf dem Album.

Die Aufnahme des Albums verlief nicht zufriedenstellend und der Sound repräsentierte nicht ihren Stil.

Judas Priest – 1980 zur Ära von British Stell

1976 kam mit Sad Wings of Destiny das zweite Album, welches von der Band und vielen Fans als das eigentliche Debüt angesehen wird. Es weist noch leichte Blues-und Prog-Elemente auf, kommt aber dem klassischen Priest-Sound näher. Jetzt konnten sie vom Independent-Label Gull Records direkt zum Major-Label CBS wechseln. Das dritte Album Sin After Sin war dann nur noch Heavy Metal. Es gab eine US-Tour als Vorband von Led Zeppelin. 1978 kamen gleich zwei weitere Alben, sie spielten eine Welttourne als Headliner und waren besonders erfolgreich in Japan.

Judas Priest – 2004 nach der Reunion

In den 1980ern waren sie Superstars, es begann mit ihrem fünften Heavy-Album British Steel. Ihnen folgten die jungen Bands des NWoBHM wie Saxon und Iron Maiden. Sie nahmen jetzt auch Musik-Videos auf, erhielten Platin-Alben und setzten ab 1986 Gitarrensynthesizer ein. ... 1990 kehrte die Band nach dem Wechsel des Schlagzeugers zu einem härteren Sound zurück. 1992 stieg der Sänger Rob Halford aus, um eine Solo-Karriere zu starten. Von 1993-1996 pausierte die Band, bis man 1996 mit Tim "Ripper" Owens einen neuen Sänger fand und ihn 1997 auf dem Album "Jugulator" mit einem modernisiertem Sound präsentierte, der viele Fans enttäuscht zurückließ. Da die Band ohne den Sänger Rob Halford nicht sehr erfolgreich war und die Rufe der Fans nach einer Reunion immer lauter wurden, kehrte Sänger Rob Halford 2003 zur Band zurück. ...

2011 verließ Gitarrist K. K. Downing aufgrund seiner Unzufriedenheit die Band. Das 17. Album kam 2014, das 18. Album kam 2018. Judas Priest spielte 2011, 2015, 2018 und 2020 auf dem Wacken Open Air.

Die Alben von Judas Priest[]

Judas Priest hat seit 1974 18 Alben veröffentlicht. Zuletzt erschien 2018 Firepower.

  • 1974 – Rocka Rolla (WPE) – 1. Album
  • 1976 – Sad Wings of Destiny – 2. Album - das gilt schon als Heavy Metal
  • 1977 – Sin After Sin – 3. Album - ab hier komplett Heavy Metal
  • 1978 – Stained Class – 4. Album (Februar)
  • 1978 – Killing Machine – 5. Album (Oktober)
  • 1980 – British Steel – 6. Album - es gab Gold
  • 1981 – Point of Entry (WP) – 7. Album
  • 1982 – Screaming for Vengeance (WP) – 8. Album - Doppelplatin in USA
  • 1984 – Defenders of the Faith (WP) – 9. Album
  • 1986 – Turbo (WP) – 10. Album - sie wurden poppiger
  • ... [ 7 x weitere ] ...
  • 2018 – Firepower – 18. Album


2. Album – Sad Wings of Destiny[]

2. Album – Sad Wings of Destiny

Das zweite Judas Priest-Album Sad Wings of Destiny (WPE) wurde zwischen November und Dezember 1975 aufgenommen und kam im März 1976 heraus. Ab hier haben sie Heavy Metal gemacht.

  • 9 Tracks, 39:12 min – 23. März 1976, bei Gull Records

Sad Wings of Destiny war eines der ersten Heavy Metal-Alben, bis auf sechs Alben von Black Sabbath (ebenfalls Birmingham) gab es praktisch noch nichts. Auf Sad Wings of Destiny befinden sich bereits die ersten ewigen Priest-Klassiker.


3. Album – Sin After Sin[]

3. Album – Sin After Sin

Das dritte Judas Priest-Album Sin After Sin (WPE) wurde im Januar 1977 aufgenommen und kam im April heraus. Es wurde von Deep Purples Roger Glover produziert.

  • 8 Tracks, 40:07 min – 08. April 1977 bei CBS Records

Sin After Sin ist noch etwas mehr Heavy Metal als der Vorgänger. Es erreichte Platz 23 der UK-Charts, zu dieser Zeit ging in England auch gerade die erste Punk-Welle los.


4. Album – Stained Class[]

4. Album – Stained Class

Das vierte Judas Priest-Album Stained Class (WPE) wurde zwischen Oktober und November 1977 aufgenommen und kam im Februar 1978 heraus.

  • 9 Tracks, 43:30 min – 10. Februar 1978 bei CBS Records

Stained Class wieder klassischer, melodischer Heavy Metal mit ziemlich hoher Stimme und regelmäßigen Gitarren-Soli. Es gab Gold in den USA (für 500 tsd Stück).


5. Album – Killing Machine[]

Das fünfte Judas Priest-Album Killing Machine (WPE) wurde zwischen August und September 1978 aufgenommen und kam im Oktober heraus.

  • 10 Tracks, 35:06 min – 09. Oktober 1978 bei CBS Records

Killing Machine ...


6. Album – British Steel[]

Das sechste Judas Priest-Album British Steel (WP) wurde zwischen Januar und Februar 1980 aufgenommen und kam im April heraus. Es gab erstmals Gold.

  • 9 Tracks, 36:03 min – 14. April 1980 bei Epic Records

British Steel ist vielleicht das klassischste Judas Priest-Album. Es kam am gleichen Tag wie das Debüt von Iron Maiden heraus. Die New Wave of British Heavy Metal, die klassische Zeit des Heavy Metal begann. Hier ist bereits Breaking the Law drauf. :-)


18. Album – Firepower[]

Das achtzehnte Judas Priest-Album Firepower (WPE) wurde zwischen März und Juni 2017 aufgenommen und kam im März 2018 heraus.

  • 14 Tracks, 58:10 min – 09. März 2018 bei Epic Records

Von 'Firepower wuren drei Singles ausgekoppelt.

Bandmitglieder[]

Rob Halford[]

Rob Halford (WP) – (geb. 1951) - Gesang von 1972 bis 1991, dann wieder ab 2003.

Glenn Tipton[]

Glenn Tipton (WP) – (geb. 1948) - Gitarre seit 1974

K. K. Downing[]

K. K. Downing (WP) – (geb. 1951) - Gitarre - Gründungsmitglied bis 2011

Ian Hill[]

Ian Hill (WP) – (geb. 1951) - Bass - Gründungsmitglied

Weblinks[]




Der Artikel Judas Priest wurde zuletzt am 11.05.2021 bearbeitet.

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